Schwalbejugend bei den Finalläufen des Deutschland-Cross Cups

Am letzten Wochenende des Jahres 2014 standen nochmals zwei junge Schwalbefahrer bei den Crossrennen in Herford und in Vechta am Start. Das Rennen in Herford stellte eine große Herausforderung an Fahrer, Material und Betreuer da. Die Strecke war völlig aufgeweicht und machte einen Radwechsel eigentlich zwingend erforderlich. Leider funktionierte die örtliche Wasserversorgung, zwecks Räder putzen, nicht und man konnte den Dreck nur notdürftig abkratzen. Die beiden Starter in der U17, Lennart Jung und Nils Schwarz, beide vom RV Schwalbe Trier machten ihre Sache ganz gut und fuhren jeweils ein ansprechendes Rennen. Lennart, der eine gute Ausgangsposition hatte und recht gut im Rennen lag kam zweimal zur Wechselzone, wobei der zweite Wechsel leider mißlang und er schon einen Platz dadurch verlor. Die Wechselzone lag vor einer Laufpassage und so fiel erst danach auf, dass durch den schlechten Wechsel auf die Kette herruntergefallen war und so verlor er nochmals mehrere Plätze, die er in der Schlußrunde dann nicht mehr alle wieder gut machen konnte. Für die Gesamtwertung bedeutete dies nun der 11. Platz.

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Die Strecke in Vechta, auf die DM 2016 ausgetragen wird, war hart gefroren und dadurch schnell und stellenweise eisig, rutschig. Der schnelle Kurs in Vechta ist eigentlich eine ideale Strecke für Lennart Jung, leider konnte er dies nicht nutzen. Verpatzter Start, Aufholjagd, Sturz, Kette ab - Platzverlust und am Ende ein etwas enttäuschendes Ergebnis. In der Gesamtwertung blieb es aber beim 11. Platz (5. vom jungen Jahrgang) und eine Startpositon in der zweiten Reihe bei der DM in Borna am 10.01.2015. Nils Schwarz kam mit der Strecke in Vechta auf jeden Fall besser zurecht wie in Herford und wird auch in Borna an den Start gehen. Für ihn galt es bei den Crossrennen Erfahrungen zu sammeln für die Straßensaison 2015.

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Für die Deutsche Meisterschaft in Borna wünschen wir unseren jungen Fahrern viel Erfolg.

EINLADUNG ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Sehr geehrtes Mitglied,

hiermit möchten wir Sie zur diesjährigen Jahreshauptversammlung einladen.

Ort: Restaurant Postillion, Herzogenbuscher Str. 1, 54292 Trier

Datum: Montag, den 29.12.2014

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Tagesordnung

1. Begrüßung und Totenehrung

2. Berichte

a) des 1. und der 2. Vorsitzenden

b) des Geschäftsführers

c) der Schatzmeisterin

d) der Fachwarte

3. Bericht der Kassenprüfer

4. Wahl eines Wahlleiters und Entlastung des Vorstandes

5. Neuwahlen

a) 1. Vorsitzender

b) Schatzmeister

c) Fachwarte

d) Beisitzer

d) Kassenprüfer

6. Beratung und Beschlussfassung über eingegangene Anträge

7. Veranstaltungen 2015

8. Verschiedenes

Anträge zur JHV müssen bis zum 13.12.2014 in der Geschäftsstellle eingegangen sein.

Es genügt die Zusendung per E-Mail an rv@schwalbe–trier.de

Mit sportlichen Grüßen

Rolf Petuelli

Geschäftsführer

Vizemeistertitel bei der LV Meisterschaft im Radcross für Lennart Jung

Am letzten Wochenende fanden für fast alle Landesverbände die Meisterschaften im Radcross/Querfeldein statt. Das Teilnehmerfeld in Herxheim war zwar übersichtlich aber dennoch stark besetzt, da ein Großteil der Starter dort auch erfolgreich an den Deutschland-Cup Rennen teilnehmen.

Wir von der Jugendabteilung des RV Schwalbe Trier hatten fünf Fahrer am Start. In der Jugendklasse U17 gingen Lennart Jung, Nils Schwarz und Thomas Wilson ins Rennen. Lennart kam vom Start gut weg und konnte sich früh von seinen Konkurrenten um Platz 2 lösen. An Niklas Märkl, der in einer anderen Liga fährt und sich klar den Titel Rheinland-Pfalzmeister holte, kam er nicht heran. Der zweite Platz ist ein toller Erfolg für unseren Fahrer, der mit viel Pech, Material bedingt, in die Crosssaison 2015 gestartet war. Für Nils Schwarz lief das Rennen nicht so gut an, denn er vermasselte die erste Laufpassage an einer Treppe völlig und fiel auf den letzten Platz zurück. Mit viel Kampfgeist fuhr er wieder ans Feld heran und rollte dieses bis auf Platz 5 auf und sogar der vierte Platz war in Sichtweite. Ein Klasse Ergebnis für Nils in seinem zweiten Rennen überhaupt. Thomas kam zunächst gut ins Rennen hinein, mußte sich aber am Ende mit Platz 9 zufrieden geben, da ihm zum Schluß einwenig die Power fehlte, was sicher an seiner gerade auskurierten Erkältung lag.

Bei den Junioren machten sich Miguel Heidemann und Valentin Jung auf die Strecke. Beide erwischten einen guten Start und befanden sich in der vorderen Hälfte. Valentin hatte nach der ersten Laufpassage ein kleines Problem mit der Schaltung und verlor komplett den Anschluß an das Feld und fuhr sein Rennen zu Trainingszwecken zu Ende. Nachdem sich drei Fahrer entscheidend absetzen konnten, bildete sich dahinter eine fünfer Gruppe in der sich auch Miguel befand. Er konnte das Tempo gut mitgehen, verlor allerdings in den Tragepassagen immer an Boden, den er dann in den schnellen Passagen wieder gut machen mußte. Dies kostete Kraft und beim entscheidenen Sprint um die Plätze ab Rang 4 konnte er nicht mehr eingreifen und war am Ende mit Platz 7 voll  zufrieden. Denn man darf nicht vergessen, dass er erst seit knapp 3 Wochen wieder trainiert nach der längeren Trainingspause im Herbst.

Am nächsten Wochenende steht ein Teil unserer Jugendfahrer beim Deutschland-Cup Rennen in Queidersbach am Start. Hierfür wünschen wir allen Teilnehmern viel Erfolg!

 

Birgit Jung

Vereinschaftschaft 2014

Benjamin Höber fährt allen davon

Schwalbe Elitefahrer Höber siegte beim Race of Champions mit neuem Streckenrekord

Bei den offenen Vereinsmeisterschaften des Radsportvereins „Schwalbe Radsport Trier“  am vergangenen Sonntag starteten bei optimalen Wetterbedingungen erstmals auch die Leistungsträger des Schwalbe Eliteteams bei dem renomierten Zeitfahrwettbewerb.
Das Rennen, bei dem auch Fahrer des befreundeten SV Vecunda Bekond und des SV Winscheringen teilnahmen, bestand aus den Disziplinen: 11,4 km Zeitfahren ( von Leiwen nach Flugplatz Föhren), 500 m – Sprint (Flugplatz Föhren) und 3,4 km Bergzeitfahren (von Erlebach nach Dierscheid).

Erfreulich: nach zweijähriger Verletzungspause trat Ex-Masters-Zeitfahrweltmeister Wladimir Gottfried wieder zu einem Wettkampf an. Hoch motiviert auch die Jugendlichen des Trierer Vereins am Start des Dreikampfs,galt es doch festzustellen wie groß (-oder klein) der leistungsmäßige Abstand zu den gestandenen Elitefahrer sein würde.

In Abwesenheit von Miguel Heidemann, der aus schulischen Gründen verhindert war, gelang es Ötztal-Marathon-Finisher David Hilgenfeld in 28:36 Minuten die Jugendklasse vor Max Fischer (29:18 Minuten) und Aron Weber (SV Vecunda Bekond) 29:31 Minuten zu gewinnen. Sein Abstand zum drittplazierten Elitefahrer Michael Brämer  (Vorjahresgesamtsieger), betrug 34 Sekunden!!

Zu seiner weltmeisterlichen Form fehlen Wladimir Gottfried noch große Trainingseinheiten, aber er gewann die Mastersklasse in 30:12 Minuten mit 6 Sekunden Vorsprung vor Martin Rommelfanger 30:18 Minuten und Udo Kertels  33:33 Minuten.

In seiner eigenen Liga fuhr der 26jährige Mainzer Benjamin Höber. Mit einem 40er Schnitt (inklusiv Berganstieg nach Bekond) legte er den Grundstein für den neuen Streckenrekord und damit Gesamtsieg in 26:02 Minuten. Die gute Form Höbers resultiert aus einer dreimonatigen Vorbereitungszeit auf die „Tour de Burkina Faso“, die jedoch wegen der Ebola-Epedemie in Afrika kurzfristig abgesagt wurde.Im Vorjahr belegte Höber bei dieser Rundfahrt über 1400 km den 4.Platz in der Gesamtwertung und war damit bester deutscher Fahrer. Zweiter in der Gesamtwertung wurde Elitefahrer und MTB-Spezialist Marcus Wilmes in der Zeit von 27:25 Minuten vor Vereinskamerad Michael Brämer in einer Zeit von 28:02 Minuten.

Die abschließenden Siegerehrung auf dem Sportgelände des SV Hetzerath wurde vom 1. Vorsitzenden des Radsport-Bezirk Trier  Richard Lotter und der 2. Vorsitzenden des Schwalbe Radsport Trier Birgit Quary mit zahlreichen Pokalen und Sachpreisen durchgeführt.

 

Schwalbejugendfahrer David Hilgenfeldt erfüllt sich seinen Traum

David Hilgenfeldt, vom RV Schwalbe Trier, startete in diesem Jahr zusammen mit seinem Vater beim Ötztaler Radmarathon. Mit 16 Jahren war er der jüngste Teilnehmer im Feld (der TV berichtete). Hier nun sein Erfahrungsbericht über das Erlebnis Ötztaler:

"Meine Anspannung und die lange Vorbereitung waren schon enorm. Einen Tag vor dem Rennen stand fest, dass das Wetter ziemlich schlecht werden würde, sodass ich von der Auswahl der Kleidung auf alles gefasst sein musste, da das Rennen durch die Höhen und Tiefen durch  unterschiedliche Klimazonen führte. Der Start in einem Feld von über 4000 Teilnehmern zusammen mit der gebotenenShow war einfach gigantisch und bis nach Ötz superschnell. Der erste Pass mit 1200 Höhenmetern war schwer zu fahren und ich wurde eingebremst um mich nicht direkt zu verblasen. Nach rasend schneller Abfahrt mit Pferden und Kühen auf der Straße ging es nahtlos in den Brenner über, der mit seiner Länge von fast 40 km sehr zäh war. Dazu wurde in der Gruppe ein hohes Tempo gefahren. Nach kurzem Stopp an der Brenner Verpflegung und Miniabfahrt nach Sterzing ging es den Jaufenpass hoch auf 2090 m bei dem meine Beine bei jetzt einsetzendem Regen schwer wie Blei wurden. Nach der langen serpentinenreichen, nassen Abfahrt ins warme St. Leonhard ging es hoch aufs Timmelsjoch auf 2509 m. Der 27 km lange Anstieg über 1800 Höhenmeter hatte es in sich. In der Mitte des Berges, kurz vor der letzten Verpflegungsstation brachten mich Steigungen von um 11% ernsthaft ins Zweifeln diesen Berg jemals zu schaffen. An der letzten Verpflegungstation nahm mir allein der Anblick auf die berüchtigte Serpentinenwand die letzte Kraft. Mittlerweile  bei über 200 km angekommen erreichte ich völlig durchnässt die Passhöhe bei nur noch knapp über dem Gefrierpunkt. In strömenden Regen und null Sicht ging es vollkommen entkräftet und stark zitternd vor Kälte auf die 30 km Abfahrt nach Sölden. Als ich das Ortsschild sah, konnte ich es kaum fassen diese Horrorrunde bezwungen zu haben. Ich bin stolz auf meine Leistung und es wird für mich bestimmt nicht die letzte Teilnahme gewesen sein, weil es einfach ein geiler Wettbewerb in einer coolen Atmosphäre ist."

David ist glücklich, sein Ziel erreicht zu haben. Er hält das gebehrte Finsihertrikot vom Ötztaler Radmarathon in der Hand. Glückwunsch
David ist glücklich, sein Ziel erreicht zu haben. Er hält das begehrte Finsihertrikot vom Ötztaler Radmarathon in der Hand.
Glückwunsch

Neben David Hilgenfeldt und seinem Vater waren noch folgende Schwalbefahrer beim Ötztaler Radmarathon erfolgreich am Start: Rainer Spieles, Roland Meyer, Udo Kertels, Bernhard Fass. Allen Fahrern Glückwunsch zum erreichen des Ziels.

Birgit Jung